Jahrbuch: Das Achtzehnte Jahrhundert und Österreich.

v0838uig22/2007
Josephinismus – eine Bilanz/Échecs et réussites du Joséphisme

Herausgeber: Wolfgang Schmale, Renate Zedinger, Jean Mondot

Aus dem Inhalt:
„Josephinismus“ charakterisiert jene Epoche des europäischen 18. Jahrhunderts, die durch die Reformen Kaiser Josephs II. von Österreich geprägt wurde. Wiewohl sie seit jeher im Fokus wissenschaftlichen Interesses steht, wird mit dem vorliegenden Jahrbuch nun erstmals eine forschungsgeschichtliche Bilanz jener Zeit gezogen.

In den interdisziplinär und international ausgerichteten Beiträgen wird die durch die Betrachtung des Josephinismus als Aufgeklärter Absolutismus entstandene Forschungsproblematik erörtert, es wird die Frage des Erfolgs und Scheiterns der josephinischen Reformen im Lichte der von Christoph Gnant neu aufgestellten These des „territorialen Etatismus“ beleuchtet und es werden einzelne Regionen der Habsburgermonarchie, etwa die Bukowina, die Österreichischen Niederlande, Ungarn oder Salzburg genauer untersucht. Weitere behandelte Themenfelder stellen Publizistik, Architektur, Theater, Josephinum, Bank- und Steuerwesen sowie die Toleranzproblematik dar.

Neben dem Versuch einer Bilanz bietet das Jahrbuch auf der Grundlage neuer Quellen Neuinterpretationen sowie neue Forschungsansätze und -impulse zur mikrohistorischen Wirkungsweise des Josephinismus.

Dieses Jahrbuch ist das Ergebnis einer österreichisch-französischen Forschungskooperation, die sich in der starken Zahl französischer Beiträge niederschlägt. Erstmals wird hier wieder die französische Forschung zum Josephinismus dokumentiert.

Rezensionen und Abstracts in englischer Sprache schließen den Band ab.

Inhaltsverzeichnis und Textauszüge siehe Verlagswebsite.

Seiten: 322
Verlag: Dr. Winkler Verlag
ISBN: 978-3-89911-083-8
Bezug: Verlagswebsite

Für eine Liste der REZENSIONEN siehe Verlagswebsite

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