ÖGE18 Jahrbuch 2021 ist erschienen: Kirche und Klöster zwischen Aufklärung und administrativen Reformen

Die ÖGE18 freut sich bekanntzugeben, dass der 36. Band des ÖGE18 Jahrbuches bei Böhlau-Verlag erschienen ist. Das diesjährige Jahrbuch wird von Julian Lahner, Marion Romberg und Thomas Wallnig herausgegeben. Es widmet sich dem Thema: 

Kirche und Klöster zwischen Aufklärung und administrativen Reformen

Aufklärung und administrative Reformen prägten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Gesellschaft und Staat, sodass die Legitimität kirchlicher Strukturen und Akteure zunehmend an ihrer „Nützlichkeit“ gemessen wurde. Vor diesem Hintergrund befasst sich der Band mit Diskursen und Praktiken rund um kirchliche Einrichtungen im „aufgeklärten Absolutismus“, wobei der Schwerpunkt auf unterschiedlichen Teilen der Habsburgermonarchie liegt. Hier ergaben sich spannungsreiche Interaktionen zwischen den vielfältigen Institutionen und Formen katholischen Lebens und dem etatistischen Reformwillen Wiens und seiner Behörden. Neben Beiträgen zu diesem Themenkomplex beinhaltet das Jahrbuch auch mehrere Artikel, die auf das Auswahlverfahren zu den Franz-Stephan-Preisen 2020 zurückgehen. Ebenso finden sich Projekt- und Tagungsberichte, Miszellen und Rezensionen, die ein umfassendes Bild der gegenwärtigen Forschung zum 18. Jahrhundert in Österreich vermitteln.

Es ist in gedruckter Form wie auch als eBook erhältlich: https://doi.org/10.7767/9783205214069

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