Neue geschichtswissenschaftliche Forschungen zum südöstlichen Europa des 18. Jahrhunderts zeigen Kriege als Zäsuren tiefgreifender Transformationen. Im Zentrum der Podiumsdiskussion stehen strukturelle Veränderungen, Innovationsschübe sowie deren soziale, wirtschaftliche und kulturelle Auswirkungen auf die Region. Diskutiert werden zudem Wahrnehmungen dieser Prozesse, regionale Dynamiken und langfristige Folgen bis in die Gegenwart. Die Veranstaltung eröffnet neue Perspektiven auf Transferprozesse und die Neubestimmung des südöstlichen Europas im europäischen Kontext.
Einladung zur Diskussionsveranstaltung
am 17. September um 18 Uhr
im Heeresgeschichtlichen Museum (Arsenal 1, 1030 Wien).
Die Teilnahme ist kostenfrei nach Anmeldung.
Sabine Jesner, Forscherin am Heeresgeschichtlichen Museum, diskutiert mit Harald Heppner von der Universität Graz, Konrad Petrovskzky vom Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Thomas Wallnig von der Universität Wien.
Eine Veranstaltung des Heeresgeschichtlichen Museums in Kooperation mit der Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts im südöstlichen Europa (SOG18) und der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts (ÖGE18).
Diskutiert werden die Neuerscheinungen:
- Harald Heppner, Neuzeit mit Verspätung: Die Anfänge der Transition in Europas Südosten (1683–1821), Baden-Baden: Nomos 2026.
- Harald Heppner, Sabine Jesner (Hg.), Mars Revisited: The Contemporary Perception of War and its Traces in Eighteenth Century South Eastern Europe, Yearbook of the Society for 18th Century Studies on South Eastern Europe 9 (2026).
Bild: Eigentlicher Entwurf und Beschreibung der Gloriosen Victorie / welche unter Ihro hochfürstl Durchl. dem Prinzen Eugenio von Savoyen wider die Türcken den 2. und 5. August 1716, mit Gottes Hülf beschehen, Flugblatt mit Kupferstich verlegt von Albrecht Schmid (1667-1744) in Augsburg. © HGM, Inv. Nr. 1951/17/BI28795

