KONFERENZPROGRAMM: Joseph von Sonnenfels. Staatsreform, Aufklärung und Literatur in der Habsburger-Monarchie | Wien | 7.-9. Mai 2026

Vom 7. bis 9. Mai 2026 lädt eine internationale Tagung in den Schreyvogelsaal der Wiener Hofburg ein, um Leben und Werk von Joseph von Sonnenfels neu zu beleuchten. Unter dem Titel „Staatsreform, Aufklärung und Literatur in der Habsburger-Monarchie“ versammelt die Veranstaltung Beiträge aus Geschichts-, Literatur- und Rechtswissenschaft und eröffnet damit einen vielschichtigen Zugang zu einem der einflussreichsten Aufklärer des 18. Jahrhunderts  .

Im Zentrum stehen zentrale Wirkungsfelder Sonnenfels’: seine Rolle in der Ausbildung moderner Öffentlichkeiten, seine staatswissenschaftlichen Schriften zur „guten Policey“, seine Beiträge zur Sprach- und Verwaltungsreform sowie sein Engagement für rechtliche Humanisierung, etwa in der Kritik der Folter. Die Vorträge zeigen ihn zugleich als Publizisten, Lehrer und Reformdenker, dessen Ideen weit über Wien hinaus wirkten und in europäische Debatten eingebettet waren  .

Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem der kulturellen Dimension seines Wirkens: Beiträge zu Theater, Literatur und bildender Kunst machen deutlich, wie eng ästhetische und politische Reformprojekte in der Aufklärung verbunden waren. Damit wird Sonnenfels nicht nur als Verwaltungs- und Rechtsreformer sichtbar, sondern auch als Vermittler zwischen kulturellen und politischen Sphären.

Die Tagung richtet sich an Forschende ebenso wie an historisch Interessierte und bietet eine hervorragende Gelegenheit, aktuelle Perspektiven der Sonnenfels-Forschung kennenzulernen und zu diskutieren.

Organisator:innen der Tagung sind Lydia Rammerstorfer, Sebastian Speth und Gernot Waldner.

Hier geht es zum gesamten Programm:

https://oege18.org/wp-content/uploads/2026/04/sonnenfels_programm.pdf

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